Vor rund zwei Wochen ist ein Rudersberger erneut zur Zielscheibe von
Angriffen rechter Schmierfinken geworden. In der Nacht vom 24. auf den
25. November verunstaltete eine faschistische Gruppe Wohnhaus und PKW
des Journalisten Alfred Denzinger, Herausgeber der „Beobachter News“.
Am Ort des Geschehens brachte die faschistische Bande neben ihrer
üblichen Signatur, dem Kürzel „ANRM“ (=Autonome Nationalisten
Rems-Murr), Hakenkreuze und andere rechte Symbole an. Der jüngste
Farbanschlag ist gewiss kein Einzelfall. Obwohl im Vorfeld
„NS-Area“-Aufkleber in der Nähe des Tatorts angebracht worden waren, was einer Ankündigung gleichkommt, hat die Polizei wie erwartet nichts
verhindert und die Täter auch nicht zur Rechenschaft gezogen.
Wir sagen: So geht es nicht weiter! Rudersberg braucht keine
Nazi-Schmierereien, keine peinlichen Runenkritzeleien und keine rechten
Störer, die mit ihren menschenverachtenden Hetzparolen die Gemeinde
spalten. Das alles schadet nur der Gemeinde Rudersberg. Was wir
benötigen, ist ein solidarisches und antifaschistisches Miteinander.
Deshalb ist es an der Zeit, ein entschiedenes Zeichen gegen die Umtriebe dieser faschistischen Kriminellen zu setzen. Sie müssen gefasst und
bestraft werden. Wir kämpfen Schulter an Schulter mit allen Opfern
solcher Einschüchterungsversuche, anti-linker Diffamierung und
rassistischer Gewalt, ob im Rems-Murr-Kreis oder anderswo!
Was für die AfD und Nazis gilt, gilt schließlich auch für „ANRM“:
Das Bündnis Zusammen gegen Rechts bleibt dran!
Kommt am 15.12 um 10 Uhr vor dem Rudersberger Rathaus in der Backnanger Straße 26!
Wer schweigt stimmt zu – lasst Faschisten nicht in Ruh!
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